Normalerweise kann man eigentlich sagen dass bei einer normalen Nutzung bei einer Technik ohne Produktionsfehler die Turbomotoren den normalen Motoren in nichts nachstehen.
Vielmehr die ganzen Autos jenseits der 300.000 KM Grenze sind so gut wie alles Turbomotoren. Die haben vielleicht mal irgendwann dann bei 200.000 KM einen neuen Turbolader bekommen aber der Motor ist meistens original.
Die Motoren egal ob 1,0 oder 2,0 sind schon Standfest heutzutage. Vielmehr hat die Technik Tolleranzbereiche um eine Überlastung auszuschließen.
Ausgeschlossen insofern dass jemand mit einem 1,0 Dreizylinder Turbo auf einmal Angst haben muss dass einem der Motor um die Ohren fliegt wenn man mehr als 200 KM am Stück fährt.
Es gibt auch nach oben Grenzbereiche.
Der neue Peugeot 308 GTI - holt 272 PS aus einem 1,6 Liter Triebwerk raus.
Auch hier gibt es viele Skeptiker welche die Technik und Haltbarkeit in Frage stellen.
Bevor tatsächlich ein Motor kaputt geht sind oftmals ganz andere Teile betroffen. Kupplung, Getriebe, Turbolader,
Die Geschichte mit dem Warm und Kaltfahren wird oft von vielen Leuten belächelt. Das war zumindest für die Turbomotoren aus früheren Zeiten teilweise überlebenswichtig.
Es gibt in der Japan-Tuning Szene gerade für die älteren Modelle wie zum Beispiel Toyota Supra, Nissan Skyline spezielle Turbotimer die den Wagen nachlaufen lassen und dann automatisch ausschalten. Das ist jetzt der Extremfall und in der heutigen Zeit übertrieben für Alltagsautos. Dennoch wenn man sich grundsätzlich mit dem Thema Mechanik und dessen Hitzebeständigkeit, sowie Schmierfähigkeit von Flüssigkeiten nur am Rande auseinander setzt kann es sicherlich nicht schädlich sein wenn man es die ersten und letzten KM etwas langsamer angehen lässt. Aber das muss jeder für sich entscheiden.
Ich würde mich mal aus dem Fenster lehnen und behaupten: jemand der im Winter bei -8 Grad ins Auto steigt und direkt volle Lotte drauf tritt oder seinen Wagen eine längere Strecke über die Autobahn mit Vollgas prügelt und dann von 250 auf 0 einfach den Wagen abstellt, als kümmere ihn der fahrbare Untersatz nichts, hat einfach eine distanziertere Einstellung zu einem Eigentumsgegenstand jenseits der 20.000 Euro Grenze, als manch anderer. Insofern müssen sich solche Leute dann auch keine Gedanken machen ob Turbomotoren anfälliger sind als andere Motoren. Wenn die Mühle hinüber ist gibts dann halt einen neuen, meistens bei Geschäfts- und Firmenwagen so.